Einsam vor lauter Fleiss.

Fleiß.

Es ist Samstag und dennoch habe ich gearbeitet wie an einem jeden Werktag. Arbeit fühlt sich gut an, sie belebt und regt schöpferische Prozesse an. Sie erzwingt Kreativität. Sie erzwingt?

Ich frage mich, ob ich meine kreative Ader nur ansatzweise in dem Maße zum Ausdruck bringen würde, wie es durch meine Arbeit verlangt wird. Wir sind kreative Wesen. Nun ja, die meisten von uns. Bei vielen scheint der kreative Funke unter einem täglichen Trott vergraben zu sein.

Dennoch habe ich das Gefühl, durch Tage wie heute mehr und mehr in eine eigene Welt zu driften. Man macht sein Ding und das häufig auch gut. Wenn ich auf die Stunden des heutigen Tages zurückblicke, erfüllt es mich mit Glück und Zufriedenheit. Das Ergebnis der Arbeit lässt sich sehen.

Doch es keimt auch etwas anderes auf. Ein riesiger Widerspruch. Ein Widerspruch des Lebens. Der scheinbar endlose Tanz mit der Schöpfung teilt sich das eiskalte Fass in dem Du steckst mit tauber Einsamkeit.

Arbeite alleine und Dein Werk wird ein Traum. Doch arbeitest Du alleine, wachst Du womöglich nicht wieder auf.

Gute Nacht.

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