Rätsel.

Rätsel.

Manchmal schenkt Dir das Leben einen Schwall an Gefühlen und Gedanken, die Dich erstarren lassen. Während Du regungslos nach einem Ausweg aus dieser Situation suchst, bekommst Du einen zweiten Schwall, der Dich in dieser ausgelieferten Lage ausknockt wie ein Schwergewichtsboxer im Ring.

Niemand kann Dir sagen ob es Deine Aufgabe ist, dieses Problem zu lösen. Es ist in Deinem Leben und dabei, Dich von innen her zu zerfressen. Erzähle es einem Menschen und er wird nicht in der Weise reagieren, wie Du es erwartest. Es ist, als stehst Du dem Schöpfer dieses Gefühls alleine gegenüber.

Wo sind unsere Verbündeten? Kämpfen wir alleine? Kämpfen wir gegen etwas, was nicht zu besiegen ist? Was bleibt, ist ein Labyrinth ohne Wände. Ein Messer ohne Klinge, mit dem Du versuchst den Schöpfer zu erdolchen.

Die Augen der Menschen bleiben an Dir hängen und Du hast für einen kurzen Moment das Gefühl, wir sind soweit, formieren wir uns. Verlassen Dich die Blicke, bleibt das dumpfe Gefühl Ihrer Teilnahmslosigkeit.

Der Splitter steckt, aber alleine bekommen wir ihn nicht raus. Wir laufen weiter, aber irgendwann werden wir unseren Fuß nicht mehr benutzen können. Den Fuß, der unseren Ausfallschritt vor dem nächsten rechten Haken des Boxers hätte möglich gemacht.

 

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